Kleiner Kulturkreis Lütjenburg
Künstler
Der schwierige Neuanfang deutschstämmiger Juden im Heiligen Land

„Für den deutsche Leser ein Muss"
Moshe Zimmermann


Zehntausende jüdische Deutsche emigrierten nach Palästina – vor, besonders aber während der NS-Zeit und unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg. Doch die große Hoffnung, hier einen sicheren Zufluchtsort zu finden und willkommen zu sein, erfüllte sich für viele nur sehr zögerlich. Der vielfach ausgezeichnete Fernsehjournalist Jörg Armbruster hat sich auf ihre Spuren begeben und die letzten Überlebenden getroffen.
Die lebensrettende Flucht aus Nazi-Deutschland nach Palästina war für viele jüdische Emigranten mit harten Einschnitten oder traumatischen Erfahrungen verbunden. Sie mussten alles hinter sich lassen, was ihnen in ihrer alten Heimat blieb und wichtig geworden war: ihre Freunde und Nachbarn, ihre oft akademischen Berufe, ihr Umfeld, ihre Kultur, ihre Sprache, ja ihre gesamte Lebensgrundlage. Doch die »Jeckes«, wie man die deutschen Juden abfällig nannte, wurden von den schon lange in Palästina lebenden Zionisten häufig misstrauisch beäugt als Fremde in dieser neuen Heimat. Und das bleiben viele lange Zeit – obwohl sie zum ersten Mal nicht mehr zu einer Minderheit gehörten.

Auch die Überlebenden des Holocaust hatten nach 1945 in Palästina und später in Israel häufig einen schwierigen Start. Der junge Staat musste Ende der vierziger Jahre um seine Existenz kämpfen, kümmerte sich deshalb kaum um das Leid und die inneren Verletzungen, die diese den Konzentrationslagern Entkommenen mit in das gelobte Land gebracht hatten. Daher schlossen sie sich oft auch in der neuen Umgebung zusammen, wie etwa im »Kibbuz Buchenwald«.

Jörg Armbruster ist auf bewegende Geschichten und Lebensläufe gestoßen, die davon zeugen, wie schwierig es ist, eine neue Heimat zu finden. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der »Jeckes« und der KZ-Überlebenden deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen.

Jörg Armbruster, der Fernsehjournalist, war viele Jahre Auslandskorrespondent der ARD für den Nahen und Mittleren Osten und Moderator des ARD-Weltspiegels. In zahlreichen Dokumentarfilmen sowie in seinen Büchern Der arabische Frühling und Brennpunkt Nahost. Die Zerstörung Syriens und das Versagen des Westens hat er sich mit den Konflikten und Wandlungsprozessen in der arabischen Welt auseinandergesetzt. U. a. erhielt er 2015 den Bayerischen Fernsehpreis für sein Lebenswerk.
 
Foto: © privat
 
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„Bewegtbildtheater“ nennt sich die außergewöhnliche und bisher einzigartige Theaterform, die die Schauspielerin Martina Roth und der niederländische Regisseur, Szenograf und Komponist Johannes Conen gemeinsam entwickelt haben.

Das Künstlerpaar bringt sein musikalisches Schauspiel „Ich bin ein Kontinent“ auf die Bühne – eine Produktion, die auf geradezu kongeniale Weise eine Erzählung der Dichterin Gertrud Kolmar übersetzt. 1894 in Berlin geboren, 1943 in Auschwitz ermordet, zählt Gertrud Kolmar zu den großen deutschen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.

Mit außergewöhnlicher Konsequenz werden beim Bewegtbildtheater Schauspiel und Projektionstechnik miteinander verquickt. Bild, Klang, Text verschmelzen dabei zu einem Gesamtkunstwerk. Durch diesen Kunstgriff entsteht ein eindringlicher Theaterabend, der dem Zuschauer einen ganz eigenen, innovativen Zugang zum Stück ermöglicht.

Martina Roth arbeitete u.a. am Thalia-Theater Hamburg, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Leipzig, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Braunschweig, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Darmstadt, TAT Frankfurt, Cuvilliéstheater München, Grand Théâtre Luxembourg.

Johannes Conen hat eine Vielzahl von Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen im In- und Ausland visualisiert,u.a. an der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, der Oper Leipzig, bei den Salzburger Festspielen, am Nationaltheater Mannheim, der Wiener Staatsoper, dem Staatstheater Darmstadt, der Semperoper Dresden, dem Grand Théâtre Luxembourg.

 
 
 
Foto: © Jochen Lewin
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Max Pechstein:
Geschichten hinter den Bildern


Es sind spannende Geschichten hinter den Bildern Max Pechsteins, die sein Enkel, Alexander Pechstein, in seinem Vortrag, am Sa. 8. April 2017, um 18:00 Uhr im Gemeindehaus, Wehdenstraße 14, in Lütjenburg dem Publikum präsentiert.

Gezeigt wird der Expressionist in all seinen Schaffensphasen und seiner Privatsphäre. Viele Bilder Pechsteins haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Schicksale erlebt. Internationale Ausstellungen, Museumsankäufe weltweit, aber auch Vernichtungen als Entartete Kunst durch das NS-Regime. Die Liebe zur Natur, zu Palau, zur Ostseeküste an der Kurischen Nehrung, zu Leba, haben seine Arbeiten motivisch stark geprägt. Bilder erzählen Geschichten, geben Einblicke auf die Sichtweise des Künstlers, auf ein reiches Künstlerleben im Rausch der Farben.

 
Fotomontage: © privat
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Klarinettenquintett im Herrenhaus Helmstorf

Das Linnéa-Quintett aus Hamburg wird ein abwechslungsreiches Konzert mit bekannten, aber auch weniger bekannten Komponisten präsentieren. Die fünf Damen des Ensembles, bestehend aus Heike Büchler, Klarinette, Beate Fiebig und Anja Herbst, Violine, Anja Noll, Viola und Sabine Thormann am Violoncello, konzertieren seit vielen Jahren im norddeutschen Raum. Dabei haben sie inzwischen ein großes Repertoire erarbeitet.

Bei uns werden das virtuose Klarinettenquintett von Carl Maria von Weber zu hören sein, welches für jeden Klarinettisten eine Herausforderung ist. Ebenso steht die „Musica Larga“ von Ilse Fromm-Michaels auf dem Programm. Dieses Stück der Hamburger Komponistin verarbeitet die Eindrücke von Krieg und Diktatur der vierziger Jahre und stellt somit die Hoffnung, die wir aus der Musik schöpfen, den schmerzhaften Erfahrungen gegenüber. Am Anfang des Konzert steht ein Bassetthorn, eine tiefe Altklarinette, die besonders von Mozart wegen ihres herben Klanges sehr geschätzt wurde. So hatte auch Mozart als erstes in seinem großen Klarinettenquintett die Klarinette mit dem Streicherklang verbunden und damit diese Besetzung zur vollen Reife brachte. Die Klarinette und die 1. Violine sind die Protagonisten dieser Besetzung, in dem die Instrumente in einem ständigen Dialog sind. Die reizvolle Kombination von Streicher- und Bläserklang lässt auch zu, dass größere Besetzungen auf das Quintett reduziert werden. Die Arrangeurin Heike Büchler bearbeitet regelmäßig und mit gutem Klanggespür für das Quintett. So werden bei uns Stücke aus Bernsteins West-Side-Story zu hören sein, ebenso wie die Aria aus der Bachiana Brasileira Nr. 5 von Heitor Villa-Lobos für Sopran und 12 Violoncelli, das ebenfalls für Quintett bearbeitet wurde.

Die stilistische Spannbreite des Quintetts von Klassik bis Moderne wird dieses Konzert zu einem wundervollen und für jeden Zuhörer beflügelnden Abend machen.

Heike Büchler ist Absolventin der Musikhochschule Hamburg. Sie spielte in Hamburger und Schleswig- Holsteinischen Berufsorchestern und machte sich in Auftritten mit der NDR-Big-Band, dem NDR-Sinfonieorchester, Hamburger Philharmonischen Staatsorchester und den Hamburger Symphonikern einen Namen. Sie spielte mehrere CDs und Rundfunkaufnahmen ein, wirkte in diversen Kammerensembles mit und ist zweifache Preisträgerin des Hausmannn-Kammermusikpreises.

Beate Fiebig studierte an der Hochschule der Künste in Berlin und absolvierte ihr Geigenstudium in Maastricht bei Nilla Pierrou. Sie spielte in der Klassischen Philharmonie Telekom unter Heribert Beissel, im Hamburger Mozart-Orchester und im Salon- und Tanzorchester Gnadenlos. Sie spielte zahlreiche CDs und Rundfunkaufnahmen ein und trat in verschiedenen Fernsehshows auf.

Anja Herbst studierte am Musikseminar Hamburg Geige, Chorleitung und Gesang. Sie lebt als freischaffende Musikerin in Hamburg. Neben ihrer Mitgliedschaft in der „Sinfonietta Lübeck“ und im „Trio con moto“ befasst sie sich mit historischer Aufführungspraxis und spielt in verschiedenen Barockmusik-Ensembles. Darüber hinaus gibt sie Geigen- und Bratschenunterricht und leitet den Gemischten Chor Ahrensburg.

Anja Noll studierte Bratsche an den Musikhochschulen von Hannover und Karlsruhe. Sie spielte mit den Göttinger Symphonikern und nahm an Konzertreisen nach Valencia, Budapest und St. Petersburg teil.

Sabine Thormann studierte Cello am Mozarteum in Salzburg. Sie konzertiert in der Kirchen- und Kammermusik und unterrichtet Cello.

 
Foto: © cool-design
 
 
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„Den beiden Pianistinnen fehlt es an nichts, weder an Temperament, zündender rhythmischer Gestaltung, noch an Wärme oder klanglicher Sensibilität.“ (Klassik Heute)

Anna und Ines Walachowski gehören längst zu den führenden Klavierduos der Gegenwart und begeistern ihr Publikum seit knapp zwei Jahrzehnten auf den internationalen Konzertpodien. Sie erhielten Einladungen zu renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, den Dresdner Musikfestspielen, dem MDR Musiksommer, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, dem Europäischen Wochen Passau, den Niedersächsischen Musiktagen, den Moselfestwochen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival Begegnungen Chemnitz, dem Kultursommer Nordhessen dem Harbin Music Festival (China) und dem Bangkok Music Festival sind sie regelmäßig zu Gast.

Geboren in Polen erhielten sie mit vier bzw. sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. 1983 übersiedelte die Familie nach Deutschland. Anna und Ines absolvierten ihre Studien an der Musikhochschule Hannover und dem Mozarteums Salzburg. Wesentliche musikalische Impulse erhielten sie durch Professor Karl Heinz Kämmerling und Professor Alfons Kontarsky, der die Schwestern als „starke Persönlichkeiten mit Durchsetzungskraft und Willensstärke“ bezeichnete.

Von der vitalen Spielweise der beiden Pianistinnen war auch der legendäre amerikanische Musikkritiker und „Klavierpapst“ Harold C. Schonberg höchst angetan. Sein Kommentar anlässlich ihrer Debüt -CD lautete: „They are very good. They seem to have unlimited technique, they use a very wide dynamic palette, they have oodles of temperament and unfaltering rhythm“, und er prophezeite: „We will be hearing from them again."

Als Duo debütierten Anna und Ines 1996. Seither konzertieren sie regelmäßig in bedeutenden Musiksälen wie der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig, der Liederhalle Stuttgart, dem Prinzregententheater München, dem Stadtcasino Basel, dem KKL Luzern, der Philharmonie Wroclaw, Lodz und Olsztyn.

Im Sommer 2003 entstand in einer Produktion des WDR für ARTE ein 45-minütiges Filmportrait „Klavier-Doppel“ über Anna und Ines. Erfolgreiche Kooperationen mit Rufus Beck, Norbert Blüm, Juliane Köhler und Roger Willemsen erweitern das künstlerische Spektrum des vielseitigen Klavier -Duos.

Die Diskographie von Anna & Ines Walachowski umfasst mittlerweile neun CDs, wobei die Bandbreite der Aufnahmen von Mozart, Chopin, Brahms, Tschaikowski über Doppelkonzerte von Mendelssohn und Poulenc bis zu den Werken von Rachmaninov, Ravel und Gershwin reicht.
 
Foto: © Ralf Bauer
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»Asta Scheib ist Spezialistin im Genre Romanbiographie, sie recherchiert Lebensläufe, die den Lauf der Zeit implizieren.« Der Spiegel

Schon mit fünf Jahren besuchte Martin Luther die Schule in Mansfeld. Mit vierzehn wechselte er nach Magdeburg, später nach Eisenach. Orte, die dem Jugendlichen ein Tor zur Welt öffneten. Damals ahnte er noch nicht, dass er einmal die katholische Kirche reformieren würde, und bis heute weiß man wenig über den jungen Luther. Asta Scheib begibt sich in ihrer Romanbiographie auf eine Spurensuche.

Martin Luther war der Sohn ehrgeiziger Eltern. Als Jurist sollte er die aufsteigende Linie der Luthers bis in die höchste bürgerliche Klasse hinaufführen. Er würde der Ratgeber von Fürsten und Magistraten sein. Also lässt man den erst Fünfjährigen auf die Lateinschule bringen. Dort warten neben dem Lateinischen auch Stock und Rute. Beides kennt Martin bereits von zu Hause. Die einzige Zuflucht in dieser Zeit ist ein Baum, der Martin schützt und tröstet. Er ist ihm Ausweg und Versteck. Und schließlich schenkt der Baum ihm das Mädchen. Sie bringt die Liebe in Martins Leben, und damit unlösbare Konflikte.

Asta Scheib arbeitete als Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften, bevor sie in den achtziger Jahren ihren ersten Roman veröffentlichte. Sie gehört heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen. Ihr Roman Eine Zierde in ihrem Hause. Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell wurde zum gefeierten Bestseller. Bei Hoffmann und Campe erschienen zahlreiche Romane, u. a. In den Gärten des Herzens, Die Leidenschaft der Lena Christ, Sonntag in meinem Herzen. Das Leben des Malers Carl Spitzweg und ihr großer Erfolg Das Schönste, was ich sah, eine Romanbiographie über den Maler Giovanni Segantini. Asta Scheibs Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Autorin lebt in München.

 
Foto: © Catherina Hess
 
 
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Elke Heidenreich

Biographie
1943 in Korbach geboren / lebt heute in Köln
Studium der Fächer Germanistik, Theatergeschichte und Religionswissenschaft in München, Hamburg und Berlin

- ab 1973 freie Mitarbeiterin für Rundfunk und Printmedien Verfasserin von Hörspielen, mehreren Fernsehspielen und Serien, wie zum Beispiel „Nestwärme“ (ZDF), „Tour de Ruhr“ (WDR) oder „Kein schöner Land“ (WDR) Co-Autorin des Drehbuchs für den Heinz-Rühmann-Film „Gefundenes Fressen“ des Regisseurs Michael Verhoeven Jeweils drei Jahre Moderation der Talkshows „Kölner Treff“ (WDR), „Leute“ (SFB), „live aus der Oper“ (ZDF) Leitung des „Literaturclub“ im Schweizer Fernsehen für zwei Jahre

- ab 1976 erlangt sie in der Rolle der schnoddrigen Metzgersgattin Else Stratmann einen hohen Bekanntheitsgrad, insbesondere durch ihre Kommentare zu den Olympia-Übertragungen aus Los Angelos 1984 und Seoul 1988 (Südwestfunk).

 
Foto: © 2010 Leonie von Kleist
- 1983 mit „Also...“ beginnen die Kolumnen, die sie für die Zeitschrift Brigitte bis 1999 schrieb

- 1992 erschienen ihre ersten Erzählungen „Kolonien der Liebe“

- 1997 Moderation des Hörfunkmagazins „Ohrenweide“ beim WDR Radio 5

- 2003-2008 führt Elke Heidenreich durch die ZDF-Sendung „Lesen!“

- ab Nov. 2008 wird „Lesen!“ auf der Online-Plattform www.litcolony.de ausgestrahlt


Preise und Auszeichnungen
(Auswahl)
- 2002 Offenbacher Literaturpreis
für die „Beste Darstellung und Vermittlung von Literatur im Hörfunk und im Hörbuch“

- 2003 Großer Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland
- 2003 Bambi
- 2006 Adolf-Grimme-Preis - Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes
- 2008 Hans Bausch Mediapreis
- 2009 Markgräfler Gutedelpreis
- 2010 Julius-Campe-Preis
- 2011 Internationaler Literaturpreis Corine mit Tom Krausz für Dylan Thomas - Waliser. Dichter. Trinker

Im Carl Hanser Verlag erschienen
- 1995 Nero Corleone. Eine Katzengeschichte mit Illustrationen von Quint Buchholz
- 1998 Am Südpol, denkt man, ist es heiß mit Illustrationen von Quint Buchholz
- 1999 Sonst noch was mit Illustrationen von Bernd Pfarr
- 2001 Der Welt den Rücken. Erzählungen
- 2002 Rudernde Hunde. Geschichten zusammen mit Bernd Schroeder
- 2002 Erika oder der verborgene Sinn des Lebens zusammen mit Michael Sowa
- 2005 Nurejews Hund oder Was Sehnsucht vermag zusammen mit Michael Sowa
- 2009 Passione. Liebeserklärung an die Musik - 2009 Alte Liebe. Roman zusammen mit Bernd Schroeder
- 2016 Alles kein Zufall. Kurze Geschichten
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Wir werden’s Euch besorgen
mit Manfred Breschke und Phillipp Schaller
Regie: Mario Grünewald
Premiere: 18.06.16
Spieldauer: 1 Std. 45 Min. / eine Pause

Das Dresdner Kabaretturgestein Manfred Breschke trifft auf Philipp Schaller, den Altmeister der Jungsatiriker. Sie wissen, es gibt nichts zu lachen. Sie wissen, das Publikum will lachen. Also machen sie das Einzige, was sie können: Politisches Kabarett. Bis einer lacht!

Ein Programm über Angst, Bildung und besorgte Bürger – und wie alles zusammenhängt. Dresden ist eine gespaltene Stadt, Deutschland ein zerrissenes Land. Seit Pegida, AfD und Flüchtlingskrise verläuft die Spaltung durch Familien, Betriebe, Sportvereine.

In ihrem ersten gemeinsamen Programm bringen Schaller und Breschke diesen Riss auf die Bühne, fetzen sich über Ursachen und Lösungen. Keine Angst, es gibt dabei viel zu lachen! Und das über alle Gräben hinweg! Satire aus Notwehr!

Manfred Breschke lernte BMSR-Mechaniker, studierte Lehrer und promovierter Ökonom, hatte im Studentenkabarett „Die Zwickmühle“ sein eigentliches Betätigungsfeld gefunden. Nach einem Engagement im Erfurter Kabarett kam er 1984 zur Herkuleskeule nach Dresden. Seit 1994 ist er regelmäßig in „Hallervordens Spott-Light“ zu sehen gewesen und war 1995 Gast in Hildebrandts „Scheiben-wischer“. Gemeinsam mit dem Autor Ralf Günther hat er für den Spielplan der Herkuleskeule mehrere Programme geschrieben, ebenso für das Kabarett „Die Kaktusblüte“.

Philipp Schaller arbeitet eng zusammen mit den Kabarettisten Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, Ellen Schaller und Michael Frowin. Über zehn Jahre entwickelte er Programme für die Dresdner Herkuleskeule. Ensemblekabaretts aus ganz Deutschland spielen seine Texte, zum Beispiel die Leipziger academixer, die Berliner Distel und das Theaterschiff Hamburg. Für manche Künstler und Theater sind ganze Abende entstanden, andere bringen in ihren Programmen regelmäßig seine Texte auf die Bühne.
 
Foto: © www.kabarett-breschke-schuch.de
 
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v. Bodecker & Neander

Seit 20 Jahren begeistern Alexander Neander und Wolfram von Bodecker mit ihrem visuellen Theater Presse wie Publikum in über 30 Ländern. Nun präsentieren sie ihr winterliches Programm, gespickt mit vollkommen neuen Episoden der beiden tragikomischen Figuren. Mit ihrem fulminanten Bildertheater voller Magie, geistreicher Comedy, optischen Illusionen und Emotionen reißen sie zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Ohne Worte und fast ohne Requisiten versetzen sie das Publikum in Vibration und Resonanz. Tränen des Lachens und der Rührung sind selten so nah. Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit.

„... wunderbar inszenierte Illusionen und ein zu Recht begeistertes Publikum …“ Süddeutsche Zeitung

„Beide sind artistisch perfekt und erfahrene Virtuosen ihres Fachs.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„leicht und bissig … grotesk überdreht… rhythmisch … spielerisch … poetisch … temporeich … wundervoll zart … witzig … pures Vergnügen …!“ Stuttgarter Nachrichten
 
Foto: © www.bodecker-neander.com
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Galerie 2ter Blick - Marc Richter, Galerie - Kunsthandel, Lütjenburg
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