Kleiner Kulturkreis Lütjenburg
Künstler

Die Schmidts – ein Jahrhundertpaar

Lesung mit Reiner Lehberger

68 Jahre waren die Schmidts verheiratet, 81 Jahre kannten sie sich. Helmut und Loki waren ein einzigartiges Paar für viele fast ein Mythos. Ihre Verbundenheit überstand den Zweiten Weltkrieg und die
darauffolgende Mittellosigkeit, den frühen Tod des ersten Kindes, den Terror der RAF und die politische Karriere des Ehemanns. Fast das gesamte 20. Jahrhundert haben die Schmidts gemeinsam erlebt. Sie hielten in Krisenzeiten zusammen – und stellten sich den äußern
Herausforderungen ebenso wie jenen, die nur ihre Ehe betraf.

Zum 100. Geburtstag von Helmut und Loki Schmidt er folgt nun erstmals ein vertiefender Blick auf die innere Dynamik dieser einmaligen Beziehung, die die Menschen bis heute fasziniert.

 
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Die wilden Vögel – Leben und Werk von Edvard Munch

„Ich male, dann langweile ich mich am wenigsten“ – so unspektakulär hat Edvard Munch (1863 – 1944) einmal seine Motivation zur künstlerischen Arbeit beschrieben. Doch was ihn eigentlich antrieb, war nichts weniger als die Rettung seiner Seele. Unter dem Leidensdruck psychotischer Angstzustände und einer selbstzerstörerischen Alkoholsucht entstanden Munchs „Bilder aus dem modernen Seelenleben“. Sie berichten von der Trauer um seine Angehörigen, der Unmöglichkeit der Liebe und immer wieder von seiner Lebensangst.
Edvard Munch hat um sein Leben gemalt, und er hat – anders als seine Zeitgenossen van Gogh und Toulouse-Lautrec – diesen Kampf gewonnen.
So ist Munchs Lebenswerk auch ein bewegendes Zeugnis dafür, wie die mitreißende Kraft der Kunst aus finsterer Nacht wieder ins Licht führen kann.

In dem ca. 90minütigen Dia-Vortrag wird mit zahlreichen Bildbeispielen die künstlerische und persönliche Entwicklung Munchs anschaulich gemacht.

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Cuarteto Mosaico - Kammermusikalische Weltmusik mit Faible für Details und das Besondere

Nina Hacker am Bass, Uta Wagner an der Percussion, die Querflötistin Britta Roscher und der Gitarrist Ulrich Schlosser fügen musikalische Kostbarkeiten aus Süd- und Lateinamerika zusammen und kombinieren sie mit europäischer Folklore. 
Musik an der Schnittstelle von Klassik, Weltmusik und Tango!

Pressestimmen:
„Ein ungewohnt ausdrucksstarkes und grenzüberschreitendes Ensemble“ (Marburger Zeitung)

„...leidenschaftliche und temperamentvolle Gestaltung, ...Cuarteto mosaico sind dabei immer dicht am Puls lateinamerikanischer Musik“ (Darmstädter Echo)

 „...live offenbart sich die Meisterschaft der klassisch ausgebildeten Künstler...“ (Starkenburgecho)

 „...eine Geste, ein Blick, dramatische Ausschmückungen über das reine Sinneserlebnis des Gehörs hinaus“ (Musikwochen Bergstraße)

 „...brillantes Konzert mit viel gitarristischem Charme“ (Frankfurter Rundschau)

Britta Roscher  - Querflöten
Nina Hacker - E- & Kontrabass
Uta Wagner - Schlagzeug & Perkussion
Ulrich Schlosser - Gitarre

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.. Reakteusen von Redakteuren, heute:

Ansgar Reimfassnitzer-Bentheim in der "Schlepperpostille Oostnordoostwestfalen, Pansendorfer Ausgabe" vom 24. Februar 2010

"...für einen Ballettabend zu wenig Bewegung, für ein Chansonprogramm zu wenig Gesang, für eine Kaltnadelradierung ein zu breiter Strich, für eine Kontorsion zu wenig Elastizität, für eine Raubtierdressur zu wenig Biß, für einen Winterreifen zu wenig Profil, für eine lexikalische Soireé zu wenig Kenntnisse, für ein Soufleé zu wenig Eier, für ein Resumeé zu wenig passiert, für ein Mus auch; kurz: für einen Abend zu wenig Nacht, erst recht für einen Tag..."

Friedgert Reimann im Herbstprospekt von Reifen-Stanski

"...in einem Autokino völlig fehl am Platz! Frechheit!"

Irmentraut Butzlohe-Förmchen in "Sprudelstein-DAS Fachmagazin für Süßwasseraquaristik"

"...was soll das? Das schöne Geld! Und andernorts mangelt es unverschuldet an Wasserflöhen! Auch mal an die Jugend denken, nech..."

Lutz-Wieland Fröbe im "Metaller" vom 06. Juni 1954

"..zwofuffzich für das Fund Mett! Krise hin oder wech, nich' mit uns!"


 
Foto © Juergen-Spachmann
 
 
     
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Kiel – Wladiwostok - Kiel
Mit dem Auto von der Ostsee zum Pazifik Wladiwostok, Endpunkt der Transsibirischen Eisenbahn, ist Russlands Tor zum Pazifik. Daher ist der Ort, dessen Name „Beherrsche den Osten“ bedeutet, von großem strategischem Wert und war bis 1991 eine geschlossene Stadt.
Dieses ferne Ziel lockte die Weltenbummler Heiko Klotz und Nadja Svetlova schon lange. Also kauften sie sich ein Allrad-Auto, bauten es reisetauglich um und begaben sich auf eine lange, abenteuerliche Reise, die sie quer durch Russland bis zum ersehnten fernen Ziel Wladiwostok brachte. Unterwegs besuchten die beiden viele wunderbare russische Städte wie z.B. Kasan, Jekaterinburg, Irkutsk, Ulan-Ude, Tschita, Blagoveschtschensk und Chabarovsk und wurden von der „russischen Seele“ mit ihrer Wärme und Freundlichkeit verwöhnt und verzaubert. Auf der Strecke liegt auch der Baikalsee, dem natürlich ein ausgiebiger Besuch abgestattet wurde.
Auf dem Rückweg unternahmen die zwei einen Abstecher in die Mongolei. Die Fahrt quer durch dieses großartige Land mit seiner überwältigenden Landschaft, den vielen buddhistischen Klöstern, mit Jurten, Jaks und Kamelen war einer der Höhepunkte der Reise. Schließlich ging es via Gobi ins Altai-Gebirge und somit zurück nach Russland. Da alles reibungslos funktionierte und das Auto auch keine Probleme machte, blieben am Ende außerplanmäßig sogar noch vier Tage Zeit, die schönste Stadt der Welt, St. Petersburg, zu besuchen.
Nach 80 Tagen und 26000 zurückgelegten Kilometern kehrten zwei glückliche und zufriedene Reisende nach Kiel zurück.
Der Fotograf Heiko Klotz hat diese Reise fotografisch dokumentiert und aus den vielen Eindrücken einen Bildervortrag zusammengestellt, der live von ihm kommentiert wird.

 
 
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Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann "Geliebte Clara"

mit Werken von Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn und Fanny Hensel.
Im Konzert „Geliebte Clara“ lässt das Duo Adamé musikalisch die große Epoche der Romantik aufleben. Es war die Zeit der einzigartigen Liebe von Clara und Robert Schumann und ihren engen Freundschaften zu Felix
Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms - wobei Brahms zu Clara Schumann weitaus mehr empfand als nur Freundschaft.
Clara Schumann ( 1819-1896)
Drei Romanzen für Klarinette und Klavier op.22
Fanny Hensel Mendelssohn (1805-1847)
Adagio für Klarinette und Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sonate für Klarinette und Klavier Es-dur
Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke für Klarinette und Klavier op.73
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klarinette und Klavier op.120 nr2 Es-dur


Duo Adamé (Klarinette, Klavier)
Wer den Klang von Klavier und Klarinette liebt, kann die ganze Farbigkeit der beiden Instrumente mit den internationalen Preisträgern Violina Petrychenko und Vitalii
Nekhoroshev erleben. Vitalii und Violina kommen aus der Ukraine. In ihrem aufbaueneden Musikstudium an der Folkwang Universität der Künste Essen haben sie sich wiedergetroffen und begeistern sich für die vielfältige Ausdruckskraft der Kammermusik.
Das Duo hat sich den Namen Adamé gegeben. Ein Wortspiel zu Amadé (Amadeus) Mozart, dessen Lieblingsinstrument die Klarinette war und „Âme“ (frz. Seele), denn seit der Romantik ist die Klarinette als Ausdrucksinstrument der Seele nicht mehr hinwegzudenken. Klavier und Klarinette ergänzen sich wunderbar. Es ist eine Freude, so ausgezeichnete und frische Musiker in musikalischer Zwiesprache zu erleben. Das Duo Adamé lässt mit Musikalität und Virtuosität alle Facetten der romantischen
Musik aufleuchten – und überrascht gern mit mitreißenden temperamentvollen Werken.


 
 
 
 
 
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Vitalii Nekhoroshev (Klarinette)
wurde in Moskau geboren. Sein Studium der Klarinette an der Nationalen Musikakademie Tschaikowsky schloss er mit Auszeichnung ab. Er gewann u.a. den ersten Preis beim internationalen
Wettbewerb „Deutsche Komponisten“ in Kiew und die internationalen Kammermusikwettbewerbe Kiew in 2009 und 2012. Von 2006 bis 2009 spielte er Soloklarinette der Nationalen Musikakademie Tschaikowsky und war von 2009 bis 2014 erster Klarinettist des Nationalen Präsidialorchesters. Er vervollkommnet seine Ausbildung durch den Aufbaustudiengang „Neue Musik“ an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Violina Petrychenko kommt aus der Ukraine. Sie wurde in Saporoschje als Kind einer Musikerfamilie geboren , wo sie bereits mit 6 Jahren mit dem Klavierspiel begann.
Am Musikgymnasium in Saporoschje studierte sie in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Dabei lag ihr anfänglicher Schwerpunkt mehr im wissenschaftlichen Bereich. In diesem Zusammenhang nahm sie an internationalen Konferenzen teil, aber auch an Klavierwettbewerben. Mit 12 Jahren war sie Teilnehmerin am Internationalen Prokofiev Wettbewerb und mit 16 Jahren wurde ihre erste theoretische Arbeit herausgegeben. Beide Diplome bestand sie mit Auszeichnung. Trotzdem begann Violina ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky- Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Seit 2007 studierte sie an die Hochschule für Musik »FRANZ LISZT« Weimar und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Jacob Leuschner weiterhin Klavier.
Violina vervollständigt nun ihr Studium in der Klasse von Prof. Evgueni Sinaiski an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen bei Peter Nagy, Ferenz Rados, Jeffry Swann, Evgeny Skovorodnikov, Bernd Götzke, Konrad Elser und Pierre-Laurent Aimard teil. Zudem erhielt Violina zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Neuen Liszt Stiftung Weimar, Klassik Stiftung Weimar, Anna-Ruths Stiftung, der Stadt Köln,Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Theodor-Rogler Stiftung. Für besondere akademische und künstlerische Leistungen erhielt sie den DAAD-Preis, Folkwang-Preis in der Sparte Musik, bei Rosario Marciano
Wettbewerb wurde sie mit einem Diplom ausgezeichnet, beim Medenuswettbewerb erhielt sie Publikumpreis.
Dabei kann die Künstlerin auf eine sehr aktive Konzerttätigkeit zurückblicken. Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und in der Ukraine.Violina hat mehrmals für Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen MDR und WDR gespielt.
Sie spielte bei mehreren Festivals (u.a Bayreuther Klavierfestival, Euro Music Festival, Rösrath Klavierfestival, Klangwelten (Bad Ahrweiler), Alt Kainacher Musiktage (Österreich). Vom Museum für Lackkunst (BASF) zu Münster wurde Violina Petrychenko 2016 mit einer eigenen Konzertreihe vorgestellt. Einen großen Teil ihrer Konzerte spielt sie auch als Kammermusikpartnerin und
Liedbegleiterin. Violina stellt sich in die Tradition der ukrainischen Kultur und sucht sie zu popularisieren. Bislang hat sie drei CDs eingespielt. 2014 erschien ihre Solo-CD bei ARS mit Klavierwerken von A.Skrjabin und Ersteinspielungen des ukrainischen Komponisten V.Kosenko. Die CD erhielt hohes Kritikerlob und gab Anlass zu weiterer Erforschung der ukrainischen klassischen Musik: Im November 2015 ist ihre CD »Ukrainian Moods« erschienen. Seit 2016 beschäftigt sie sich mit dem Werk von Vasyl Barvinsky und sieht ihre Mission darin, seinen Namen wieder bekannt zu machem. Im Jahr 2017 erschien die CD „The Silenced Voice of Vasyl Barvinsky“, die erste Einspielung seiner Klavierwerke. Zu seinem Jubiläumsjahr 2018 hat sie eine Reihe von Konzerten in Europa und in der Ukraine gegeben. So spielte sie in der Nationalphilharmonie Lemberg, Nationalphilharmonie Khmelnytskyi, Nationalphilharmonie Ivano-Frankivsk, in der Czernowitzer Philharmonie, in der National Oper in Lemberg. Einige Konzerte wurden mit der Unterstützung Ukrainischer Konsulate in Deutschland und Frankreich gegeben. Für die Popularisierung der Ukrainischen Kultur und der Musik von Vasyl Barvinsky hat sie eine offizielle Danksagung vom Generalkonsulat der Ukraine bekommen.
Galerie 2ter Blick - Marc Richter, Galerie - Kunsthandel, Lütjenburg
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