Kleiner Kulturkreis Lütjenburg
Künstler

Mit dem Fahrrad allein rund um die Ostsee und zum Nordkap
Ein seltener Sommertag im frostigen Lappland – und die Mücken haben es noch nicht mitbekommen! Das ist nur einer der Glücksmomente, die Angelika Wilke auf ihrer 5800 Kilometer langen Fahrradreise zum Nordkap und rund um die Ostsee erlebt. Weniger der Ehrgeiz, sportliche Höchstleistung zu erbringen, treibt die zur Zeit der Tour 52-jährige Autorin aus Schönberg an. Das Baltikum sowie Skandinavien mit seinen faszinierenden Landschaften und Menschen aus unmittelbarer Nähe kennen zu lernen, diese Sehnsucht lässt sie immer weiter durch Nordeuropa radeln. Auf dem Rückweg entlang der nordnorwegischen Küste und durch Schweden wird die Reise noch einmal abenteuerlicher als gedacht.
Im Rahmen eines Bildervortrages berichtet die Radnomadin, Journalistin und dreifache Mutter inzwischen erwachsener Kinder von ihren Erfahrungen. Bereits 2012 schilderte sie in ihrem Buch „Allein zwischen Fjorden“ Erlebnisse per Velo in Süd- und Mittelnorwegen.

Kurzbiografie Angelika Wilke

Angelika Wilke, 1965 in Wittmund/Ostfriesland geboren, studierte Germanistik und Slawistik in Trier. Anschließend schrieb sie die Chronik einer Dörfer-Gemeinde in der Eifel und unterrichtete später migrierte Schüler in Schleswig-Holstein, wo sie mit ihrem Mann in Schönberg lebt.

Die freie Journalistin ist am liebsten mit dem Fahrrad, zu Fuß oder per Paddelboot unterwegs. Sie reist gern alleine, weil man dann mehr sieht und hört. Ihre Reportagen erscheinen in Magazinen und Tageszeitungen, wie z. B. der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder der taz.
2008 wurde sie bei Autoren ohne Grenzen für ihre Geschichte „Seen für die Seele. Eine Radtour von Usedom nach Masuren“ auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet. 2015 erschien ihr Buch „Allein zwischen Fjorden“ beim Wiesenburg-Verlag in der dritten Auflage. Im selben Jahr brachte Amazon Angelika Wilkes Nachkriegsroman „Kuchen mit Dohleneiern“ als e-book heraus.
Bis Ende 2016 arbeitete die dreifache Mutter als ausgebildete Betreuerin in der Demenz-Wohngruppe eines Pflegeheimes und setzte dort zudem eine Buchreihe mit Erinnerungen aus dem Leben von Senioren mit zwei Bänden fort. 2017 radelte die Autorin mit Fahrrad und Zelt zum Nordkap und rund um die Ostsee.

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Das Minguet Quartett - gegründet 1988 - zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen: Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee auf seinen Konzertreisen mehr denn je verpflichtet.

In der Saison 2019/20 gastiert das Minguet Quartett u.a. beim Grafenegg Festival, dem Schwetzinger Mozartfest, der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, dem Festival Ultraschall Berlin, beim Kissinger Sommer, den Festspielen Herrenchiemsee sowie in der Meistersingerhalle Nürnberg und De Doelen Rotterdam. Ferner steht eine ausgedehnte USA-Tournee mit Stationen in Washington DC und Los Angeles auf dem Programm. Das Jahr 2019 begann mit einem Gastspiel im Rahmen der Kammermusikwoche Schloss Elmau, gefolgt von Konzerten im Lincoln Center New York, SouthBank Centre London, dem Wiener Konzerthaus, der neu eröffneten Philharmonie Skopje, beim Nymphenburger Sommer München, dem Mozartfest Würzburg und Internationalen Schubert-Fest Dortmund.
2018 war das Ensemble u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, beim Beethovenfest Bonn, den Schwetzinger Festspielen, Badenweiler Musiktagen, bei EuroArt Prag sowie beim Mosel Musikfestival zu Gast und darüber hinaus Dozenten-Ensemble in residence an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Vorangegangene Spielzeiten führten das Quartett in die Berliner Philharmonie, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, das Muziekgebouw Amsterdam, die Library of Congress Washington DC und The University of Hong Kong, zum Festival d'Automne Paris, BOZAR MUSIC Brüssel, zum Tongyeong International Music Festival Korea sowie zu weiteren Festivals und in große Konzertsäle innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA.
Zukünftige Projekte ab 2020/21 beinhalten Konzerte in der Kölner Philharmonie, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München und der Conway Hall London, beim Internationalen Brucknerfest Linz, den Tutzinger Brahmstagen, den Meister & Kammerkonzerten Innsbruck sowie bei L’Art pour l‘Art Lausanne.

Das Minguet Quartett konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur sowie die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutendsten Projekten. Anlässlich des 70. Geburtstages des Komponisten Manfred Trojahn wird im Herbst 2019 die Ersteinspielung seines einstündigen 2. Streichquartetts mit Klarinette und Mezzosopran nach Gedichten von Georg Trakl auf CD erscheinen. Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano.

Partner des Minguet Quartetts sind u.a. die Sopranistinnen Juliane Banse und Claron McFadden, die Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner, der Bariton Dietrich Henschel, die Klarinettisten Matthias Schorn und Thorsten Johanns, die Pianisten Michael Korstick und Matthias Kirschnereit, der Bratschist Gérard Caussé und die Cellisten Jens Peter Maintz und Christoph Richter. Als Solistenquartett musizierte das Ensemble mit dem WDR Rundfunkchor, den Rundfunksinfonieorchestern DSO, des SR, hr und WDR sowie dem Brucknerorchester Linz unter den Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Peter Ruzicka. Weitere solistische Kooperationen folgen mit den Nürnberger Symphonikern und erneut mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

Mit der aktuellen CD-Gesamteinspielung der Streichquartettliteratur von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Suk und Heinrich von Herzogenberg (Label cpo) präsentiert das Minguet Quartett seine große Klangkultur und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Musik der Romantik. In den kommenden Jahren wird das Ensemble die vollständige Kammermusik von Emil Nikolaus von Reznicek, Heinrich Kaminski und Walter Braunfels sowie Musik von Alberto Evaristo Ginastera und das einzigartige Streichquartett von Glenn Gould auf CD vorlegen.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d'Or des Jahres ausgezeichnet.

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Gregor Gysi
„Ein Leben ist zu wenig“ Autobiographie

Gregor Gysi, geboren 1948, Rechtsanwalt und Politiker. Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi und Neffe der Literaturnobelpreisträgerin Doris lessing.
1967 Eintritt in die SED. Er vertrat als Rechtsanwalt u.a. Robert Havemann, Rudolf Bahro und andere Regimekritiker.
1989-1993 Parteivorsitzender der PDS,
1990-2002 und 2005-2016 Mitglied des Deutschen Bundestages und Fraktionsvorsitzender der PDS und der Partei Die Linke.
Seit Dezember 2016 ist er Präsident der Europäischen Linken.
Gysi ist Autor zahlreicher Publikationen.

In seiner Autobiographie erzählt Gregor Gysi von seiner Kindheit und Jugend, schildert seinen Weg zum Rechtsanwalt, gibt Einblicke in sein Verhältnis zu Dissidenten und in die Spannungsfelder an der Spitze von Partei und Bundestagsfraktion. Vor allem aber berichtet er von der erstaunlichen Wendung, die sein Leben mit dem Herbst 1989 nahm: Der Jurist wird Politiker." Einfach wegrennen, das wollte ich nie", sagt Gysi und trifft damit einen Kern seines Wesens:Widersprüche aushalten.
Ein Leben und eine Familiengeschichte, die von Russland bis Rhodesien führt, in einen Gerichtsalltag mit Mördern und Dieben, und zu der ein Lob Lenins und der Nobelpreisträgerin Doris Lessing gehören.

 
Foto © Joachim Gern
 
 
     
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"Irisches Tagebuch“ - literarisch-musikalische Grüße von der grünen Insel

Stephan Schäfer: Lesung (Heinrich Böll)
Milena Hoge: Harfe (irische Traditionals)

Heinrich Böll stattete mit diesen Aufzeichnungen den Dank ab an eine Landschaft und ihre Menschen, denen er sich seit seinem ersten Besuch auf der Insel im Jahr 1954 wahlverwandtschaftlich verbunden fühlte.
Den eher poetischen als journalistischen Anspruch bekräftigt Böll mit dem Motto: „Es gibt dieses Irland: Wer aber hinfährt und es nicht findet, hat keine Ersatzansprüche an den Autor.“ Das Buch beschreibt Irland zu einem Zeitpunkt, als es noch eines der ärmsten Länder Westeuropas in isolierter Randlage war. Den Hintergrund der Erzählungen bilden die Rückständigkeit der Infrastruktur, die traditionelle Religiosität der Iren und der Aderlass durch Auswanderung nach Großbritannien und Übersee. Dabei vermittelt Böll in der Beschreibung persönlicher Begegnungen einen teils schwermütigen, jedoch durchweg positiven Eindruck von Irland und den Iren.
Dank Bölls liebevollem Erzählstil gewinnen in den kurzen Episoden Landschaft, Verhältnisse und Bewohner Kontur und prägen sich ein.
Die „Stuttgarter Zeitung“ schrieb beim Erscheinen des Buches 1957: „Das Geheimnis dieses Buches, des liebenswertesten Buches von Heinrich Böll, ist, dass kaum ein Wort über die verzwickte Ökonomie und die noch verzwicktere Geschichte dieses kleinen Staates gesagt wird und dass dennoch das ganze Irland in diesem Tagebuch eingefangen zu sein scheint.“
Und für Marcel Reich-Ranicki ist es „ein verstecktes Deutschlandbuch, denn mit seinen Reisenotizen strebt Böll eine mittelbare Kritik der einheimischen Verhältnisse an: Irland wird immer wieder als Gegensatz zur Bundesrepublik betrachtet“.
Umrahmt wird die Lesung auf der keltischen Harfe, die durch die renommierte Konzertharfenistin Giedrė Šiaulytė (Litauen) mit hoher Virtuosität und Leidenschaft für dieses urtümliche, mystische Instrument zum Klingen gebracht wird.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Barcelona gründete er 2001 zur Vermittlung von klassischen Konzerten und Lesungen das „Kölner Künstler-Sekretariat“. Seither wurden von ihm über 500 Veranstaltungen konzipiert und moderiert. Seit 2006 ergänzt Stephan Schäfer diese Tätigkeit durch Lesungen. Neben Autorenportraits (u.a. Joseph Roth, Robert Walser, Elias Canetti, W. G. Sebald) gilt hier seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen. Mit Schwerpunkten auf Ländern, Städten und Regionen gastiert Stephan Schäfer bundesweit bei Literaturgesellschaften und Reiseveranstaltern, in Bibliotheken, Buchhandlungen und Museen. Themen-Lesungen, speziell für die jeweilige Lokalität konzipiert, führen ihn an für Lesungen eher untypische Orte wie Bahnhöfe, Hotels oder Kaffeeröstereien. Im fruchtbaren Dialog von Texten und Tönen schließlich rundet die Zusammenarbeit mit ausgewählten Musikern (u.a. Harfe, Klavier, Gitarre) das vielseitige Programmangebot ab.

Milena Hoge studierte klassische Harfe an der Hochschule für Musik in Detmold bei Prof. Godelieve Schrama. Bereichern konnte sie Ausbildung durch zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Sivan Magen, Alice Giles, Andrew Lawrence-King (historische Harfen) und Park Stickney (Jazz-Harfe). Milena Hoge war mehrfach 1. Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und erhielt wegen ihrer herausragenden Leistung beim Landeswettbewerb 2011 das RAM-Stipendium der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für ein 2-wöchiges Studium an der Royal Academy of Music in London. 2013 gewann sie einen Sonderpreis in der Kategorie „Werk einer Komponistin“ und 2018 beim Wettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland den Publikumspreis sowie den 2. Preis in der Kategorie „VDH-Open“. Derzeit absolviert sie ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Isabel Moretón. Seit 2014 konzertiert sie als Solistin mit Orchester, im Harfen-Duo mit Isabel Moretón und ist in verschiedenen Jazz- und Weltmusikprojekten aktiv. 2019 spielte sie als u.a. auf namhaften Festivals wie Jazz-Baltica und Elbjazz und bei der NDR-Bigband. Mit ihrem Duo „Tunewood“ (Flöte/Harfe) ist sie auf traditionelle irische und schottische Folklore spezialisiert.

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Swing, Carmen, swing!
Georges Bizet

Wenn der Torero den Blues kriegt …

Carmen: eine der bekanntesten und beliebtesten Opern aller Zeiten mit schwungvollen Melodien, einer flatterhaften Heldin und einem liebeskranken Tenor, aber auch einer nur schwer begreifbaren Handlung. Schon Loriot hatte verwundert gefragt, was denn einen Mann wie den Brigadier José dazu brächte, die militärische Karriere mit Pensionsanspruch zu Ungunsten einer Dame von zweifelhaftem Ruf aus der Zigarettenindustrie aufzugeben, und viele Opernbesucher fragten es sich bisher mit ihm gemeinsam. Aber das und viele weitere Rätsel werden in der swingenden Jazz-Version von »Carmen« gelöst werden, die Daniel Mark Eberhard als Arrangeur und Wolfgang Griep als Texter in der bewährten Manier ihrer swingenden Freischütz-Inszenierung auf die Bühne gebracht haben. Von der Ouvertüre bis zum dramatischen Finale begleiten sie José und Carmen vom pittoresken Sevilla bis in die unwirtlichen Felsengebirge Andalusiens und finden sich schließlich pünktlich vor der Stierkampfarena ein, um dem Torero Escamillo bei seiner umständlichen Zerlegung von männlichen Hausrindern zuzusehen. Und während Wolfgang Griep augenzwinkernd die tränentreibende Geschichte um Liebeslust und Liebesleid, um die seltsamen Paarungsrituale der spanischen Ureinwohner und die schädlichen Folgen des Rauchens erzählt, swingt Daniel Eberhard, im Hauptberuf gestandener Musikprofessor aus Eichstätt, mit Harald Rüschenbaum am Schlagzeug und Rene Haderer am Bass durch die hinreißenden Carmen-Arien - von den bunten Flügeln der Liebe über die Blumenarie bis zur finalen Aufforderung an den Torero, nun endlich den letzten Stoß zu setzen. Und das alles völlig unblutig.

Kurzbiografien
Nach einem erfolgreichen klassischen Schlagzeugstudium am Richard Strauss Konservatorium in München, ging Harald Rüschenbaum zum Jazzstudium in die USA. Zurück in München gründete er das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra, erhielt einen Preis der Deutschen Phonoakademie und 1985 als erster Jazzmusiker den Kulturförderpreis der Stadt München. Harald Rüschenbaum arbeitete mit bedeutenden Jazzmusikern wie Ack van Rooyen, Clark Terry, Monty Alexander, Klaus Doldinger, Jiggs Wigham, Johnny Griffin, Don Menza und Lee Konitz. Seit 1993 ist er Leiter des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern. Für seine exzellente Arbeit in der Nachwuchsförderung erhielt er 2003 das Bundesverdienstkreuz, 2006 die Carl-Orff-Medaille und 2013 den Bayerischen Staatspreis für Musik. In weit über 800 regionalen und internationalen Workshops hat Harald Rüschenbaum seine pädagogischen, methodischen und didaktischen Fähigkeiten erweitert. Mit Witz, Einfühlungsvermögen und Kompetenz gewinnt er junge Musiker und Routiniers gleichermaßen. Hunderte von Seminar-Teilnehmer haben ihn als leidenschaftlichen und begeisternden Musiker kennengelernt. Harald Rüschenbaum gehört zu den prägenden Musikern seiner Generation. Hunderte von jungen Instrumentalisten hat er durch seine Workshops und Kurse angeleitet und ihnen einen persönlichen und tiefen Bezug zur Musik vermittelt. Viele seiner Mitspieler sind heute leitende Persönlichkeiten an Hochschulen, herausragende Solisten in der freien Szene und arrivierte Komponisten und Arrangeure.
Prof. Dr. Daniel Mark Eberhard ist Inhaber der Professur für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der Schüler von Jacques Loussier beschäftigt sich jedoch nicht nur theoretisch mit Musik, sondern ist auch professioneller Künstler rund um Klavier, Keyboards, Hammond-Orgel und Akkordeon.
Dr. Wolfgang Griep ist Historiker und Literaturwissenschaftler. Er forschte über die deutschsprachige Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts. Seit 2005 betreibt er einen Kleinverlag, hält Vorträge und macht Musikalisches zusammen mit dem Harald Rüschenbaum Trio.
Rene Haderer ist Bassist, Komponist und Musikpädagoge in München. Studium an der Münchner Hochschule für Musik und Theater bei Patrick Scales und Paulo Cardoso. Seitdem mit Bands im In- und Ausland auf Tour, etwa dem Kilian Kemmer Quartett, den Jazzpiraten, dem Limehouse-Trio und vielen anderen. Er komponiert Filmmusik und für Kinder, beispielsweise »Mozarts Wunderkindreise – ein Kinderjazztheater«.

 
 
 
 
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Galerie 2ter Blick - Marc Richter, Galerie - Kunsthandel, Lütjenburg
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